Update der Mailinglistensoftware

Die Kletterliste läuft seit gestern Abend über mailman und nicht mehr über minimalist. Gründe waren die Mäglichkeit sich im Web anzumelden (viele verstehen den subscribe/unsubscribe Mechanismus via Mail nicht), das Webarchiv, die Teilnehmerliste und die einfachere Administration.

Hier gehts zum Archiv:
http://list.xxzz.de/pipermail/kletterliste

Und hier zur Anmeldeseite/Administrationsseite:
http://list.xxzz.de/cgi-bin/mailman/listinfo/kletterliste

Die vorhandenen Teilnehmer habe ich bei der neuen Mailingliste eingetragen und alles sollte weiterlaufen wie bisher. Ihr kännt euch auf der Anmeldeseite dennoch ein Passwort zuschicken lassen. Das braucht ihr um die Teilnehmerliste zu sehen oder eure Einstellungen anzupassen.

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LS_COLORS environment variable

Irgendwie sind die Farben auf der Console doch hässlich. Das kommt vermutlich daher, dass sie für helle Terminals optimiert sind. Ich kenne nur kaum Leute, die diese Farbe mägen.

"ls" Farben:

Die ls Farben werden über die Variable $ls_colors gesetzt. Das format ist etwas cryptisch und es gibt ein Typ dazu um die Sache einfacher zu gestalten: dircolors. Ich weiß nicht so recht was daran toll sein soll. Daher setze ich die ls_colors Variable von Hand:

Mit *.ext=34 kann man Dateien mit bestimmten Dateierweiterungen einfärben.


Mein ls_colors Variable sieht so aus:

export LS_COLORS=di=1:fi="0":ln=33:pi=36:so=96:bd=34:cd=34:or=5:mi=5:ex=35:\
*.rpm=90:*.deb=90:*.zip=90:*.gz=90:*.bz2=90:*.tar=90:*.rar=90


Die Farbcodes:

Es geht wesentlich mehr. Einfach mal googeln und auch die dircolors Scripts anschauen. Aber für mich reicht die "einfache" Variante alle mal.

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New colors for Midnight Commander

Der gute alte Midnight Commander ist seit Jahren mein liebster Dateimanager. Nur leider sieht man sich irgend wann daran satt. Besoders Farbenfroh ist das eintänige Blau auch nicht.

Da ich sehr oft über SSH arbeite habe ich die Farben ganz abgeschaltet (mc -b). Leider auch etwas eintänig mit der Zeit.

MC erlaubt mehr als er standardmäßig zur Schau stellt. Leider, mc-typisch, nicht wirklich schän konfigurierbar.

Ich habe dafür ein Wrapperscript "mccolor" und ein alias von mc auf mccolor um alle Einstellungen zu setzen.

Das Script liegt hier: http://dot.xxzz.de/mccolor

Und so sieht das ganze aus:

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Debian mutt-patched Konfiguration

...ich komme nicht davon los. Das gute alte Mutt hält mich nach wie vor in seinem Bann. Der optimale Mailer für Leute, die keine Mäuse mägen oder einfach gerne ssh nutzen.

Da mir jedoch einige Dinge im originalen mutt fehlten, habe ich die ganze Zeit mutt-ng benutzt. Mutt-Ng ist mehr oder weniger der Versuch mutt wieder aufleben zu lassen. Offensichtlich ist es dann aber auch bei dem Versuch geblieben, denn seit 2006 bewegt sich da nichts mehr.

Debian hat den Gedanken aufgegriffen und eine mutt-patched Version ins Repository aufgenommen die zumindest den sidebar patch enthält. Ich habe meine Konfiguration entsprechend darauf angepasst und bin nun auch mit diese Version glücklich.

Ein wenig fehlen mir der index_color patch und nntp für gelegentliches Newsstäbern. Ansonsten bin ich damit sehr zufrieden.

Hier meine aktuelle .muttrc: http://dot.xxzz.de/dot.muttrc.html


Und so schauts aus:

Index view:

Sidebar:

Message view:

Composing:

Sending view:

Attachment view:

Ich hab die einzelnen Keys hier jetzt eben schnell aus dem Kopf eingefügt. Kann sein, dass der ein oder andere nicht funktioniert. Auf jeden fall geht aber mehr :-) Die Keys aus dem Index funktionieren oft auch in anderen Views. So klappt das mit dem tagging auch im Attachment view.

Zum schluss noch zwei keys, die eigentlich immer gehen:

Mutt ist so konfiguriert, dass es die Mail so weiter piped wie man sie im Editor sehen würde. Man bekommt also nicht alle Header zu fassen. Mächte man die komplette mail, muss man in der .muttrc "set pipe_decode = no" setzen.

Tja, dann mal viel Spaß mit Mutt! :wq

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debian apt: recommends, suggests abschalten

Früher war es default. Dann wurde es geändert... Man mächte es aber zurück haben:

cat /etc/apt/apt.conf.d/40nosuggestrecommends
APT::Install-Suggests false;
APT::Install-Recommends false;

Seit debian lenny installiert apt unnätig viele empfohlene aber optionale pakete mit. So kann es passieren, dass man ein kleines Programm installieren mächte, aber viele Megabytes an angeblichen Abhängigkeiten installiert werden. Das ist gut für Benutzer, die eh nicht so genau wissen was sie wollen, damit versucht das System sich benutzerfreundlich zu verhalten.

Advanced User dürften dieses neue Verhalten ziemlich auf den Keks gehen.

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Linux & Solid State Disks (SSD)

1) Swappiness anpassen. Damit wird aus dem Ram nur noch sehr selten Dinge auf die Festplatte ausgelagert. Alternativ kann man auch einfach den Swapspace ausschalten.

echo 20 > /proc/sys/vm/swappiness

2) Laptop Mode aktivieren:

apt-get install apt-get install laptop-mode-tools

Dann in /etc/laptop-mode/laptop-mode.conf folgende Parameter anpassen:

ENABLE_LAPTOP_MODE_ON_BATTERY=1
ENABLE_LAPTOP_MODE_ON_AC=1
ENABLE_LAPTOP_MODE_WHEN_LID_CLOSED=1
LM_BATT_MAX_LOST_WORK_SECONDS=3600
LM_AC_MAX_LOST_WORK_SECONDS=3600
LM_SECONDS_BEFORE_SYNC=3600

3) noop scheduler setzen:

echo noop > /sys/block/sda/queue/scheduler

4) /tmp als Ramdisk mounten. In /etc/fstab folgenden Eintrag hinzufügen:

tmpfs       /tmp    tmpfs   defaults,noatime,mode=1777  0   0

5) Alle auf der ssd befindlichen Dateisystem mit der option noatime mounten. Beispiel:

/dev/sda2   /       jfs     noatime                     0   1

Weitere Tipps oder Korrekturen nehme ich gerne entgegen!

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