Die Minikina in Mainz
Vermutlich war das mein erster und letzter Besuch der Minikina. Vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach anders gesteckt.Mein Ziel war die Greifvogelshow und weniger die dort angebotenen Workshops oder Messestände. Die Show fand 3x am Tag statt und ich war pünktlich zum ersten Start um 12:30 vor Ort.
Also mit einer Greifvogelshow verbinde ich ein großes Gelände, Wiese und Vögel die viele hundert Meter zurücklegen und auf Bäumen landen. Was ich vorfand war eine Menschenmasse die eine ca. 20m lange und 3m breite Einflugschneise auf dem Messegelände frei machen mussten. Dort flogen die Vögel dann ein paar mal hin und her. Nicht weit vom Boden entfernt und völlig kontrolliert von Person zu Person. Die Fotografen drumrum drängelten nach dem besten Platz und kaum bewegte sich der Vogel ging es rundrum *klacklacklack...*. Stehen die wirklich alle auf Vogel vor Kopfsteinpflaster?
Ansonsten war es eine recht überschaubare Messe. Die wichtigsten Firmen waren vertreten, Samsung hatte eine Digicam im Tauchbad und Canon hatte einen gut gehenden Gebrauchtwarenstand aufgebaut. Ansonsten gab es noch 3d Displays, Photoshopplugins, Plotter und die ganze Community um den Foto (FotoTV, dForum etc.). Auf einer Bühne wurden ein paar Belichtungstricks via Powerpoint vorgeführt und draussen wurde (vermutlich für Workshops) ein richtiges Set aufgebaut.
Hier möchte ich mal kurz nen Rant los werden: Liebe Fotografengemeinde - auch Models haben eine Privatsphäre. Und die beginnt in der Regel dann, wenn sie das Set verlassen! Einfach weiter drauf zu halten ist mehr als unhöflich.
Das Set war umzingelt von Fotografen die wie wild drauf los knipsten. Wobei nur einer wirklich den Funkauslöser hatte. Aber wie dem auch sei - bei 25 Grad in praller Mittagssonne ein schwitzendes Model zu fotografieren... Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bilder besonders gut werden - egal ob mit oder ohne Blitz. Wobei das Problem hätte gelöst werden können. Drinnen am Stand von California Sunbounce gabs riesige Sonnensegel :-)
Sound Device auf Knopfdruck ändern
Nachdem ich an dem einfachen Task an Apple Script gescheitert bin, bin ich doch noch über ein recht praktisches Programm gestolpert: SoundSource (Download)Ein Knopf im Menü und man kann bequem zwischen Headset und Laptop Sound hin und her schalten. Praktisch wenn jemand über SIP anruft und man muss schnell mal wechseln...

4 Akkorde - Axis Of Awesome
Das ist einfach so genial, dass ich es in einen Blogeintrag packen muss.Apple Mail und GPG unter Snow Leopard
Yep, es funktioniert inzwischen - sogar mit 64 Bit! Und ganz ohne selber Kompilieren.Benötigt wird:
- Die letzte Version des GPGMail-SL: http://github.com/lukele/GPGMail-SL/downloads
- Die letzte Version von Mac GPG: http://sourceforge.net/projects/macgpg/
GPGMail.mailbundle nach $HOME/Library/Mail/Bundles und dann im Terminal:
defaults write com.apple.mail EnableBundles -bool yes
defaults write com.apple.mail BundleCompatibility -int 3
Voi la... tut.
Notepad als Logbuch
Es gibt doch immer wieder was, was man noch nicht kannte. In dem Fall die Funktion das Windows Notepad als Logbuch zu verwenden.Dazu erstellt man eine beliebige Text Datei und schreibt in die erste Zeile ".LOG". Ab sofort wird bei jedem Öffnen das Datum und die Uhrzeit eingefügt.
Fancy, was?
Serendipity XML-RPC
Upgrade auf PHP 5.3.2 - was soll schon passieren?Na zum Beispiel, dass die im XMP-RPC Plugin verwendete Funktion ereg_replace auf deprecated gesetzt wurde. Das ist ansich ja noch nicht schlimm. Aber PHP ist so nett und packt die Deprecation-Warning mit HTML Tags ins Rückgabe XML.
Ich hab das Problem erst mal via error_reporting(0) umgangen:
Wenn aber jemand weiß wie man das auf preg_replace umstellt oder PHP via php.ini beibringt solche Fehler irgendwo anders hin zu schreiben als in die HTML/XML Seite, sagt bescheid.
MBP 15" Display, Matt
Der Blickwinkel ist schon cool...
 
 
 
 
 
 
Hat jemand ein Colormeter für LED Displays zur Hand?
Mac Book Pro, OSX und Ich
Zuerst mal - sorry an alle Fanboys. Ich werde keiner von euch.Ja ich habe jetzt auch nen Mac. Ich bin nicht unzufrieden, fühle mich aber doch recht desillusioniert. Warum? Liest man durch Foren und redet mit Macusern. Man glaubt Apple hätte den heiligen Gral gefunden und die eierlegende Wollmilchsau entwickelt.
Doch jetzt musste ich feststellen, die kochen auch nur mit Wasser. Ich war/bin langjähriger IBM Thinkpad User. Allerdings bin ich auch nicht als solcher geboren, sondern habe mich über eigene Erfahrungen mit Gericom und Toshiba und Erfahrungen von Freunden mit Dell, HP und Acer dort gelandet. Sagen wir einfach die IBM Thinkpad Modelle sind am optimalen Laptop nahe dran. Robust, funktional, durchdacht, (größtenteils) kühl.
Aber die Welt spricht ja nur noch vom Mac. Diese tollen Teile. Diese eleganten, stabilen, schnellen Geräte, gebaut aus reiner Qualitätshardware und natürlich mit viel Liebe.
Ich glaube letzteres geht vor allem den Usern ziemlich durch den Magen und sie erblinden vor der Realität. Warum?
Es gibt da so Dinge, die gehen einfach nicht.
- Tastatur nicht vollständig beschriftet (tilde,pipe,eckige klammern,...)
- Essentielle Tasten fehlen, bzw. sind durch mehr oder weniger praktische Keykombinationen abgelöst (entf,pgup,pgdown,home,end,ins,...)
- CPU bei Vollast über 80 Grad. Man kann sich am Gehäuse fast verbrennen. Und das liegt gar nicht mal so sehr an der Hardware, sondern daran, dass OSX den Lüfter nicht korrekt steuert.
- Der olle Maximize Button. Was ist DAS denn?
- Zusatzsoftware von Nöten um Software "sauber" zu entfernen.
- Fest verbauter Akku
- Keine Dockingstation verfügbar
- Tastatur nicht ohne weiteres Wechselbar (Hey, das ist ein Verschleißteil!)
- Warum kann das @ nicht einfach da sein, wo es bei allen anderen Geräten auch ist?
- Touchpad/Multitouch. Technologisch sicher fortschrittlich. Ich finde der Navknubbel der Thinpads ist immer noch das optimale Werkzeug. Aber mit ner normalen Maus dran gehts.
- Mir fehlt der 3. USB Anschluss.
- Zwei Grafikkarten einzubauen mag ne nette Idee sein. Aber sich ausloggen zu müssen um zu wechseln ist doof. Ich hätte ein Lösung mit einer größeren Grafikkarte mit besseren Stromsparfunktionen bevorzugt.
- Time Capsule - Hardwaretechnisch genial. Der 1G Switch ist gut, die Geschwindigkeit vom Gerät selbst ist auch super. Da ist manch doppelt so teures NAS viel langsamer.
- 802.11n ist endlich eine brauchbare WLAN Geschwindigkeit. Für größere Datenmengen sind Kabel aber trotzdem angenehmer.
- Softwareangebot: gut, darum habe ich zum Mac gegriffen.
- Die Tastatur fühlt sich gut an
- Das Display (matt) ist echt gut
- iSight ist ne super Idee und liefert qualitativ hochwertige Bilder
- MegaSave Anschluss ist auch gut. Nur wo ist der MegaSaveUSB? MegaSaveLan?
Abseits meiner Eindrücke über die Hardware gibt es auch noch den Blick auf die Software. OSX ist mir zwar nicht gänzlich unbekannt, doch dauert es immer seine Zeit bis man sich an ein neues System und seine Eigenheiten gewöhnt hat. Manches lässt sich aber auch anpassen.
Software (wenn jemand was besseres kennt, melden!)
Nachdem die erste Aufgabe darin bestand ca. 200GB RAW Files nach Exif Daten zu sortieren, wurde das Book beim Import der Datenmasse ziemlich heiß. 2h Dauerstress ist wohl zu viel. Die CPU übertrat die 80 Grad und das Risiko sich am Gerät die ein oder andere Brandblase zuzuziehen wäre durchaus gegeben gewesen. Google bringt Hilfe.
smcFanControl (Download)
OSX regelt den Lüfter von 2000 bis 3000rpm. Das ist zwar schön leise, aber schlicht zu wenig. Der Lüfter kann mehr, wird dann aber hörbar. Bei meinem Massenimport hatte ich ihn auf 3500-4000rpm laufen. Die CPU Temperatur pendelte sich bei 70-75 Grad ein und die Gehäusetemperatur sank auch merklich. Schade, dass man dem Tool keine Temperaturabhängige Leistungskurve angeben kann. Ansonsten: absolutes MUST HAVE!
Update: Es gibt ein Tool namens Fan Control (Download), welches die Temperatur überwacht und entsprechend die Lüfterdrehzahl regelt.
iStat Menus (Download)
Ich weiß eben gern was unter der Haube so geht. Eigentlich war ich auf der Suche nach einer Art gkrellm-Ersatz. iStat Menus erledigen den Job ansich ganz gut. Die Freunde wird geschmälert durch den Fakt, dass Durchsatzraten für Wlan und Kabelnetz nicht erfasst werden. Laut Webseite wird daran gearbeitet. Durchsatz für Festplatten gibts erst gar nicht. Schade... aber doch das netteste Tool welches ich gefunden habe.
Update: Auch hier gibt es eine Alternative. Sie ist zwar nicht ganz so hübsch anzusehen, liefert aber HDD Durchsatz und Netzdurchsatz (uvm). Das Programm heißt atMonitor (Download).
Find Duplicate Files (Download)
Auf meiner weiteren Reise des RAW aussortierens suchte ich ne Alternative zu fdupes. Gefunden. Das Ding tut gut und recht fix. Erst werden Die Dateien via Größe auseinander sortiert. Die mit gleicher Größe werden dann über Hashes differenziert.
Stellar Phoenix Photo Recovery (Download)
Hier auch die Antwort auf die Frage wie ich zu so vielen unsortieren RAW Files komme. Antwort: selber schuld. Gelöscht. Auf dem Weg sie wiederherzustellen ging ich erst über das Perltool magicrescue welches mit Canon cr2 Files umgehen kann. Das Ergebnis war nicht wirklich befriedigend. Es wurde zwar viel zurückgeholt aber viele Dateien waren fehlerhaft. Weiter getestet habe ich das Mac Tool Data Rescue 3. Das kannte den Dateityp nicht. Zufällig bin ich bei Canon auf der Webseite gelandet wo dieses Tool empfohlen wurde. Das Tool kostet umgerechnet 36 Euro, die sich aber auf jeden Fall lohnen. Das UI ist nicht sonderlich Fancy und das ein oder andere Feature täte ihm gut. Aber es ist eine solide Basis um Daten aus den Sektoren zu kratzen. Unterstützt werden ein ganzer Haufen voll Dateitypen. Jegliche RAW Formate, aber auch Audio und Videoformate.
DestroyTwitter (Download)
Da TweetDeck permanent 3-4% CPU belegt hat, sollte ne Alternative her. DestroyTwitter gefällt mir sehr gut. Auf den Facebooksupport kann ich gut verzichten.
Cog (Download)
Cog ist ein kleiner und scheinbar recht unbekannter Audioplayer. Ich finde iTunes total unhandlich.
Screen Flow (Download)
ScreenFlow ist wohl das genialste Screencast Tool unter der Sonne. Die integrierte Möglichkeit Videos zu schneiden, Vordergrundfenster hervorzuheben, Transition Effekte einzufügen, andere Sourcen wie Bilder, Audiotracks einzumischen etc... super. Und zu einem fairen Preis. Auf der Homepage gibts einige Videos dazu.
SyncMate (Download)
Ich bekam zuerst MissingSync empfohlen. Das Tool war mir jedoch viel zu aufdringlich. SyncMate dagegen macht einen sehr souveränen Eindruck und tut genau das, was es soll. Die kostenfreie Variante glänzt zwar nicht mit voller Funktionalität, aber den Kalender bekommt man prima und sauber mit allen möglichen Geräten synchronisiert (in meinem Fall Windows Mobile 6.5.2 "bastelflash").
MarsEdit (Download)
Nach ecto, Qumana und Scribefire war MarsEdit der vierte Versuch eines Blog-Clients. Und was soll ich sagen... endlich einer, der funktioniert. Der Funktionsumfang ist nicht überragend, aber das geniale Feature einer Lifevorschau für HTML/Markdown Text macht ihn zu für mich zum perfekten Editor. Also testen und Spaß haben





